Maximale Personenanzahl deutlich sichtbar machen – beim Einkaufen gilt in Geschäften die 40-Quadratmeter-Regel

In Paderborn darf wieder ohne vorherige Terminvereinbarung eingekauft werden. Möglich macht das die seit Dienstag, 9. März, geltende Allgemeinverfügung, in der der Kreis Paderborn die Auflagen des § 11 Absatz 3 Satz 2 der Corona-Schutzverordnung aufgehoben hat.

Demnach dürfen alle Geschäfte, die nicht im § 11 Absatz 1 und 2 aufgeführt sind, auch ohne vorherige Terminabsprache und ohne einfache Rückverfolgbarkeit öffnen. Eine wesentliche Auflage für die Geschäfte bleibt jedoch bestehen: In § 11 Absatz 3 Satz 1 wird aufgeführt, dass „die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene vierzig Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen“ darf. Darauf weist die Stadt Paderborn hin.

Hier gilt also – anders als beispielsweise bei Lebensmittelmärkten – nicht die Zehn-Quadratmeter-Regel. Besonders betroffen davon sind kleine Ladenlokale, die somit nur noch ein bis zwei Kunden hereinlassen dürfen.
Dennoch bedeutet die Lockerung durch den Kreis Paderborn eine Verbesserung der Verkaufssituation. Damit sich die Kundinnen und Kunden unmittelbar vor Betreten des Ladens über die Zutrittsbeschränkungen informieren können, sollten die betroffenen Geschäfte von außen sichtbare Hinweise anbringen, auf denen die Anzahl der zulässigen Personen deutlich sichtbar ist.

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