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Angstreaktion der Paderborner Windlobby
Montag, 10 April 2017 | Autor: Heiner Brinkmann

Dem Versuch des Paderborner Regionalverbandes des Bundesverband Windenergie, (BWE) das Regionalbündnis Windvernunft mit dem Vorwurf einer nicht rechtskonformen Verwendung von Spendengeldern zu diskreditieren, steht das Bündnis gelassen gegenüber.

Die vom Regionalverband Paderborn des BWE geäußerten Bedenken sind vollkommen haltlos und entbehren jedweder Grundlage. Dieses sieht übrigens auch das Paderborner Finanzamt so, mit dem sich das als Verein organisierte Regionalbündnis bereits bei Anerkennung ihrer Gemeinnützigkeit über mögliche Verwendungen von Spendengelder abgestimmt hatte.

Das Regionalbündnis Windvernunft unterstützt private Klagen, da zur Zeit nur auf diesem Wege wichtige Fragen für die Allgemeinheit und zu deren Schutz geklärt werden können. Beispielsweise soll durch eine private Klage aus Scharmede ermittelt werden, ob u. a. die derzeitigen veralteten Abstandsregelungen zur Frage der optischen Bedrängung so heute überhaupt noch anwendbar sind - bei Anlagen mit einer Höhe von 230 Metern und einer Flügelüberdeckung von 15 000 m²!

Eigentlich sind solche Klärungen zum Schutz der Mitbürger Aufgabe der Politik, doch leider sind es die Bürgerinitiativen, die diese Versäumnisse der Politik auf Bundes- und Landesebene aufgreifen und über gerichtliche Auseinandersetzungen klären müssen.

"Die hier gemachte und vollkommen überzogene Reaktion des BWE-Regionalverbandes Paderborn stellt sich mir als Angstreaktion dar", so der Sprecher des Regionalbündnisses Windvernunft, Heiner Brinkmann aus Neuenbeken: "Angst davor, dass wir und die vielen anderen Bürgerinitiativen in der Bundesrepublik mit der gerichtlichen Klärung dieser für die Windbarone ungeliebten Fragen noch mehr Erfolg haben werden.

Jedenfalls wurde es höchste Zeit, dass nach Jahren der ungezügelten Freiheit dem weiteren Ausbau der Windenergie in unserer Region kritisch auf die Finger und hinter die Kulissen geschaut wird. Dieses scheint weh zu tun," so der Vorsitzende des Regionalbündnisses Windvernunft.
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