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Joco am 13.02. im Deelenhaus in Paderborn
Montag, 01 Februar 2016 | Autor: Thomas Raich

Das norddeutsche Duo JOCO, welches auch für den ESC-Vorentscheid nominiert wurde, spielt am 13.02. im Deelenhaus

Neues Album: JOCO "Horizon" VÖ: 05. Juni 2015

Image Der Horizont. Diese geheimnisvolle Linie zwischen Himmel und Erde, die in der Vergangenheit ganze Generationen von Dichtern und Denkern, Philosophen und Physikern beschäftigt und die Phantasie der Menschen angeregt hat. Eine Grenze, die selbst heute noch magische Anziehungskraft in modernen Zeiten ausübt, in denen sich jeder auf die Frage nach dem Dahinter mit ein paar wenigen Internet-Klicks selbst Antworten geben kann. Trotzdem ertappen wir uns immer wieder bei einem sehnsüchtigen Blick in die Ferne. So wie auch das norddeutsche Indie-Pop-Duo JOCO, das mit seinem Longplay-Debüt "Horizon" das wohl aufregendste und mitreißendste Newcomer-Album des Jahres vorlegt!

JOCO besteht aus den beiden in Schleswig-Holstein geborenen und später in Ostfriesland aufgewachsenen Schwestern Josepha (Vocals, Drums) und Cosima (Vocals, Klavier, Gitarre). Schon von Kindesbeinen an haben beide zusammen Musik gemacht; erst innerhalb ihrer Familie, auch mit den beiden Brüdern, später dann sowohl in gemeinsamen wie auch getrennten Bands. Nachdem sie in den Niederlanden am Konservatorium Klavier (Cosima) und Gesang (Josepha) studiert hatten, folgte vor zwei Jahren der logisch-konsequente Cut: Josepha und Cosima trennten sich von ihren damaligen Formationen, ihren Jobs als Dozentin und Gesangslehrerin, um gemeinsam nach Hamburg zu ziehen und sich auf ihre eigene Musik im Duo zu fokussieren. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss des renommierten Popkurses an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater sowie unzähligen Gigs in ganz Deutschland und im angrenzenden europäischen Ausland (darunter u.a. ihr gefeierter Auftritt auf dem Scouting-Event Nr. 1 für neue und upcoming Talente - dem Eurosonic Noorderslag Festival im niederländischen Groningen im Januar 2015) erscheint nun mit "Horizon" JOCOs Debütalbum.

Keine menschliche Verbindung ist auch nur annähernd so stark und intensiv, wie die Bande zwischen zwei Geschwistern. Mit JOCO stellt sich nun ein perfekt aufeinander eingespieltes Künstler-Duo vor, das seine außergewöhnliche Vision von modernem, unverbrauchtem und hoch ansteckendem Indie-Pop präsentiert. Auf "Horizon" werfen Josepha und Cosima einen Blick hinter das Sichtbare und Gewohnte und nehmen das Publikum mit auf einen Trip in ihre ureigene JOCO-Sphäre: Ein aufs Wesentliche konzentrierter Klangkosmos aus kraftvollem Klavier, akustischen Gitarren, minimalistischen Drums und nicht zuletzt der unverwechselbaren Zweistimmigkeit irgendwo zwischen den Polen von singer-songwriterischer Versponnenheit und indiepoppiger Catchyness, zwischen Melancholie und Euphorie, Licht und Schatten. JOCO ist charmant eigen in seiner detailverliebten Soundästhetik; eine Tatsache, die in jedem Takt dieses unvergleichlichen Hybridpop-Mixes mitschwingt. "Wenn ich mit meiner Schwester Musik mache, verschmelzen wir", so Josepha. "Durch diese Verschmelzung werden unsere Songs groß. Wir werden eins, das geht bei uns ganz natürlich. So eine enge musikalische Bindung finde ich kein zweites Mal. Das ist etwas sehr Besonderes."

Eine in der deutschen Musiklandschaft bisher einzigartige Eindringlichkeit und verspielte Intimität, die JOCO im vergangenen Jahr auf Platte verewigt haben. Ganze drei Monate haben sich Josepha und Cosima im Vorfeld der Aufnahmen hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt, um die nun vorliegenden 13 Songs in nur zwei Tagen in den legendären Londoner Abbey Road Studios komplett selbst einzuspielen. Produziert und abgemischt wurde das Album von dem britischen Grammy-Gewinner Steve Orchard (Paul McCartney, U2, Coldplay, Björk), der den Schwestern absolut freie Hand zur Umsetzung ihrer Ideen ließ.

Magische Momente, eingefangen an einem magischen Ort, auf denen auch ein ganz besonderer "Studiogast" zu hören ist: Das berühmte Celesta-Piano, das seinerzeit schon die Beatles auf ihren Welthits benutzt haben. "Dort herrschte tatsächlich eine ganz besondere Stimmung", erinnert sich Cosima. "Eine irgendwie aufgeladene Atmosphäre, die uns extrem inspiriert hat. Wir sind sehr glücklich, das Album mit Steve Orchard aufgenommen zu haben. Er hat sich total in unsere Musik eingefühlt." Ermöglicht wurde die Produktion durch die Kulturförderung ITZEtalent.

Auf "Horizon" beweisen JOCO nun ihr ausgeprägtes Gespür für den Kontrast: Zerbrechliche Momente wechseln sich ab mit kraftvollen Akkorden, bittersüße Balladen mit folkigen Popsongs, fast klaustrophobische Songspiralen mit luftigen Harmonien. JOCO folgen ihrem Bauchgefühl und lassen ihren ganz persönlichen Horizont in tausend verschiedenen Farben erstrahlen. "Der Begriff Horizont bedeutet für uns Weite, Größe, Transzendenz", erklärt Josepha die Namensgebung des Albums. "Uns ist auf diesem Planeten nur eine bestimmte Zeit gegeben, die wir möglichst sinnvoll und produktiv nutzen wollen. Es geht darum, groß zu denken. Das zu tun, was man gerne tut und was einem Freude bereitet. Sich nicht in vorgefertigte Systeme zwängen zu lassen, sondern mit ganzer Kraft und Hingabe das Eigene zu entwickeln und sich so frei zu entfalten", wie JOCO auf ihren Tracks demonstrieren. Ebenso frei und unkonventionell verbindet JOCO ihre Texte und Musik zu bildreichen Kompositionen. Neben der Hektik der Hafenmetropole Hamburg, dem Tor zur Welt, ist auch die Einsamkeit von besonderer Bedeutung für ihre Inspiration. Jeder Song ist eine kleine Welt für sich, alle bewegen sich jedoch deutlich hörbar im JOCO-Universum. Ein Universum, das verzaubert und bis tief in die Seele reicht.

So wie die erste Single "Pilot", eine introspektiv-schwirrende, klaviergetriebene Selbstbestimmungs-Hymne, die davon handelt, sich nicht fremdlenken zu lassen, sondern auf die eigene Stimme zu hören "und keinen anderen Piloten in seinen Kopf zu lassen." Das berührende "Over The Horizon" hingegen beschreibt den Moment, in dem das Leben den Körper verlässt, während JOCO in dem explosiven "We Draw A Line" die Innigkeit und Nähe zwischen zwei Menschen behandeln, mögen sie auch noch so weit voneinander entfernt und durch den Horizont getrennt sein. "Viele Texte auf dem Album sind aus eher schwierigen Situationen heraus entstanden, die wir mit den Songs verarbeiten. Die große Kunst ist doch, nach vorne zu schauen und sich seinen Optimismus selbst nach großen Rückschlägen zu bewahren."

Mit JOCO tritt nun eine Newcomerformation an, mit ihrem Debütalbum einen Blick weit über den Horizont hinaus zu werfen und die Grenzen des deutschen Indie-Pop galaktisch zu verschieben. Willkommen zu einer aufregenden Reise an den Punkt, wo Himmel und Erde verschmelzen.

©Sony Music Entertainment Germany GmbH
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