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Gepade: Verhandlungen mit Investor auf der Zielgerade
Donnerstag, 03 April 2014 | Autor: Ingo Schorlemmer

Delbrück. Die maßgeblichen Gläubiger des insolventen Polstermöbelherstellers Gepade Polstermöbel Pamme GmbH & Co. KG haben die von zwei Investoren in den letzten Tagen vorgelegten Angebote zur Übernahme des Unternehmens geprüft. Sie haben daraufhin den Insolvenzverwalter Martin Schmidt von Schultze & Braun beauftragt, die abschließenden Verhandlungen mit dem Investor Solvesta GmbH zu führen. "Die Solvesta GmbH ist spezialisiert auf die Übernahme von Unternehmen aus der Insolvenz, um sie aktiv zu restrukturieren. Hinter Solvesta stehen finanzkräftige Investoren, denen nachweislich die finanziellen Mittel zur Übernahme von Gepade zur Verfügung stehen", erläutert Schmidt.

"Ich werde nun im Sinne der Gläubiger die Verhandlungen mit Solvesta mit dem Ziel fortführen, diese in den nächsten Wochen erfolgreich abzuschließen. Da bereits über die relevanten Eckpunkte Einigkeit erzielt werden konnte, gehe ich davon aus, dass die Übernahme spätestens bis Ende März erfolgreich abgeschlossen werden kann."

Geschäftsführer der Solvesta GmbH ist Dr. Patrik Fahlenbach, der Restrukturierungserfahrung im Mittelstand und fundierte Kenntnisse der Möbelbranche aus dem familiären Berufsumfeld in das Unternehmen Gepade einbringen würde. Die Investorengruppe beabsichtigt, das Unternehmen mit seinen heute 150 Mitarbeitern und vollstufiger Produktion zu übernehmen und den Standort Delbrück somit in vollem Umfang zu erhalten. Der Kontakt zur Solvesta GmbH kam im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses in Zusammenarbeit mit der MENTOR AG zustande. "Ich bin mir sicher, dass die geplante Übernahme durch Solvesta eine gute und zukunftsorientierte Lösung für Gepade darstellt", so Schmidt. "Es gibt insbesondere bereits genaue Pläne, um die heutigen als auch die bereits in Entwicklung befindlichen zukünftigen Modelle von Gepade bei unverändert hohem Qualitätsanspruch noch interessanter für die Kunden zu machen."

Das ostwestfälische Familienunternehmen, das bereits in der vierten und fünften Generation geführt wurde, hatte Ende Oktober Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Gepade hat sich auf die Herstellung von Polstermöbeln des mittleren und gehobenen Preissegments spezialisiert.
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