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Erfolgreiches Engagement in Delbrück
Freitag, 20 Juli 2012 | Autor: Tamara Bülow

Mirja Maas, 19 Jahre, Einsatzstelle: FC Westerloh Lippling
Mirja Maas, 19 Jahre, Einsatzstelle: FC Westerloh Lippling
Bundesfreiwilligendienst - spannend, vielfältig, engagiert

Delbrück. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist mit mittlerweile über 35.000 Freiwilligen im Dienst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei ebenso vielfältig wie die Motivation der Engagierten selbst. In Delbrück musizieren Freiwillige mit Kindern, helfen im Naturschutz oder unterstützen ältere Menschen beim Sport.

Auch Mirja Maas ist seit November 2011 mit viel Spaß in der Region Delbrück dabei.

Sport ist ihr Leben. Deswegen zögerte Mirja Maas auch keine Sekunde, als sie von der Möglichkeit des Bundesfreiwilligendienstes beim FC Westerloh Lippling erfuhr. Und nicht nur dort engagiert sich die 19-Jährige im Zuge ihres BFDs. Auch die Philipp-von-Hörde-Schule und der Stadtsportverband Delbrück zählen auf ihre Hilfe. "Die Stadt Delbrück hat bei der Aktion, Mission Olympics’ des deutschen Olympischen Sportbundes den Preis für die aktivste Stadt Deutschlands gewonnen. Da bringe ich mich unter anderem bei der Veranstaltungsorganisation und Urkundengestaltung ein", schildert sie.

Eigene Ideen entwickeln

Der FC Westerloh-Lippling bietet neben dem Fussball viele weitere sportliche Angebote. Bei Badminton, Völkerball und Kinderturnen steht Mirja Maas jedem mit Rat und Tat zur Seite. "Montagnachmittags lassen wir uns bei der Aktion ,Sportstunde-einmal-anders’ etwas für die Kinder einfallen, damit sie sich austoben können", erzählt sie. Und wenn sie Lust hat, hilft sie am Wochenende auch bei Fussballtunieren aus. Ihr liebster Einsatzbereich ist jedoch die Philipp-von-Hörde-Schule. Die Schule fördert Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung sowie in der Sprache und beim Lernen.

Neben der Hilfe bei der Hausaufgabenbetreuung und einem Kurs im Trampolinspringen kann Mirja Maas an der Schule auch eigene Ideen einbringen, über ihre Tätigkeit als BFDlerin hinaus. Beispielsweise entwickelte sie das Programm "Bewegte Nachhilfe". "Dort baue ich einen Parcours auf, der für die Kleinen Anreize zum Lernen durch Bewegung schafft", erläutert sie stolz. Um Geräte für das Programm zu kaufen, erhält sie sogar Gelder aus einem Förderprogramm. "Vor Kurzem kam die Mutter eines Kindes vorbei und erzählte, wie glücklich ihr Kind nach diesen Stunden immer ist", freut sie sich.

 Die Zukunft liegt im Spor
t

Der BFD hat Mirja Maas bestätigt, dass für sie in ihrem weiteren Leben nur etwas mit Sport infrage kommt. Nun möchte sie nach ihrem Freiwilligendienst Sport mit Fokus auf Gesundheit und Ernährung studieren. Aber auch das Engagement mit Kindern möchte sie zukünftig nicht missen und am liebsten weiterhin mit dem Sport verbinden.

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst:

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein engagementpolitisches Projekt der Bundesregierung. Er ist ein Angebot an Männer und Frauen, Jung und Alt, sich außerhalb von Beruf und Schule für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten zu engagieren. Er kann nicht nur in den Bereichen Soziales und Ökologie geleistet werden, sondern auch im Sport oder in der Integration, Kultur und Bildung. Der freiwillige Einsatz ist grundsätzlich sozialversichert, wird professionell begleitet und ist offen für Menschen aller Altersgruppen nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht.

Mehr zum Bundesfreiwilligendienst erfahren Sie unter www.bundesfreiwilligendienst.de.


Bildquelle: privat

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