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Büren setzt positive Entwicklung fort
Dienstag, 24 Januar 2017 | Autor: Lena Karthaus

Stadt bei jungen Familien zunehmend beliebt

Der Kreis Paderborn ist eine wachsende Region und bietet einer steigenden Zahl an Menschen, neben hervorragenden Arbeitsperspektiven, auch abwechslungsreichen Raum zum Leben und Wohnen. Vor allem junge Familien scheinen dabei den Standort Büren als attraktiven Lebensmittelpunkt für sich zu entdecken. Dies belegen Zahlen der Wirtschaftsförderung, die dafür eine Vielzahl von Daten, Studien und Zahlen ausgewertet hat.

Bereits im letzten Jahr konnte das Team um Wirtschaftsförderer Jan Hüttner für Büren über die stärkste Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Kreis Paderborn zwischen 2012 bis 2015 berichten. Diese Zahlen und einen weiterhin positiven Trend bestätigt nun auch eine Studie der Förderbank NRW, die durch ihren landesweiten Fokus auch regionale Vergleiche zulässt.

Heute leben insgesamt fast 23.000 Menschen in Büren und die Prognosen sagen bis 2030 eine stabile Bevölkerungsentwicklung im Stadtgebiet voraus. "In der Altersgruppe der Existenz- und Familiengründer wächst Büren stetig. Menschen, die einen attraktiven Arbeitsplatz am Standort finden, möchten häufig auch in unmittelbarer Nähe leben und Büren ist ein starker Wirtschaftsstandort, der jungen Familien, neben moderaten Baugrundstückspreisen, eine hervorragende Kinderbetreuung und Schullandschaft bietet", so Bürgermeister Burkhard Schwuchow zu einem Trend aus der Studie. Die Zahlen der Förderbank unterstreichen die Aussagen des Stadtoberhaupts eindeutig: So soll Büren allein in der Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen bis 2025 um 2,9 % wachsen, während Kommunen in der unmittelbaren Umgebung an dieser Stelle abneh-mende Tendenzen zeigen.

Beeindruckend sind auch die Zahlen vom Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Jahr 2006 werden heute in Büren rd. 500 weniger Arbeitslose gezählt, was annähernd einer Halbierung entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt nach internen Berechnungen der Wirtschaftsförderung weit unter dem Landesdurchschnitt in NRW von 7,4%.

In Büren sind insgesamt weit über 10.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt, darunter 8.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Für Wirtschaftsförderer Hüttner sind die in Büren durchschnittlich gezahlten Nettolöhne ein deutliches Indiz für die insgesamt positive Entwicklung und spiegeln sich entsprechend in der Kaufkraft wider. Im Landesvergleich liegt diese in Büren rd. 6 % über der durchschnittlichen Kaufkraft vergleichbarer Kommunen in NRW.

"Eine wachsende Bevölkerung mit solidem Einkommen nimmt natürlich nachhaltig Einfluss auf weite Bereiche der Gesellschaft, wie Bildung, Kultur, Gastronomie oder Handel", so Hüttner. Ge-stützt wird diese Aussage des Wirtschaftsförderers auch durch einen deutlichen Anstieg der Baufertigstellungen im Stadtgebiet Büren. So sind allein im Bereich des Wohnungsbaus im vergangenen Jahr 30 Neubauten und Baumaßnahmen im Bestand mehr zu verzeichnen, als im Vergleichszeitraum 2011, eine der vielversprechendsten Entwicklungen in der näheren Region.

Politik und Verwaltung haben schon entsprechend reagiert, um einer steigende Nachfrage zu begegnen. So bietet die Stadt beispielsweise finanzielle Anreize, damit sich Menschen am Standort Büren ihr neues zu Hause aufbauen können. Hier steht das Förderprogramm "Jung kauft Alt" zur Verfügung, bei dem seit 2014 jährlich fünf Familien finanziell unterstützt werden, bestehende Bausubstanz in ausgewiesenen Bereichen zu kaufen und zu sanieren.

"Durch die positive Bevölkerungsentwicklung, die steigenden Beschäftigtenzahlen und das erhöhte Bauvolumen in Büren sehe ich uns in unserem Denken bestätigt, denn Wirtschaftsförderung beispielsweise beinhaltet deutlich mehr, als nur die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes. Büren muss im Ganzen überzeugen können", erklärt Schwuchow die Arbeit seiner Verwaltung.

Der Bürgermeister sieht Büren für die Zukunft gewappnet, warnt jedoch davor, sich in Sicherheit zu wiegen: "Wir dürfen nicht nachlassen, den Standort Büren für Investitionen aus dem öffentlichen und vor allem dem privaten Sektor interessant zu machen und das bedarf vieler Hände und Köpfe, die gemeinsam an einem Strang ziehen."
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