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Bürener erhöhen Schulwegsicherheit
Samstag, 06 Juni 2015 | Autor: Lena Karthaus

Umfassende bauliche Änderungen schaffen mehr Sicherheit für Schüler/innen

Hunderte von Schülern und Schülerinnen sind Tag für Tag allein im Bereich der Bahnhof- und Lindenstraße unterwegs, um von den Bushaltestellen zu den Schulen oder andersherum zu gelangen. Insbesondere zu den Stoßzeiten am Morgen und zur Mittagszeit kommt es an den Bushaltestellen und deren Zuwegungen zu teilweise gefährlichen Situationen. Gründe dafür sind in zu geringen Aufstellflächen und schmalen Gehwegen zu finden. Nun hat sich die Stadt Büren mit Vertretern der örtlichen Polizei, den Vertretern der betroffenen Schulen, wie dem Liebfrauengymnasium, dem Mauritius-Gymnasiums, der Lindenhofgrundschule, der Almeschule sowie der Moritz-von-Büren-Schule getroffen, um ein Konzept zur Verbesserung der Schulwegsicherheit zu präsentieren und gemeinsam zu beraten.

Straßen NRW als Straßenbaulastträger beabsichtigt in absehbarer Zeit die Bahnhofstraße oberflächlich zu sanieren. Diese Baumaßnahme, so Bürgermeister Burkhard Schwuchow, soll unter anderem genutzt werden, um die Schulwegsicherheit durch weitere punktuelle Maßnahmen zu verbessern.

Zunächst soll die Bushaltestelle "Alte Post" im Bereich des Teichgartens umgestaltet werden. Um mehr Aufstellfläche für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, wird hier die Natursteinmauer auf eine Länge von ca. 12 Metern geöffnet und eine Buswartehalle errichtet. Neben dem verbesserten Witterungsschutz entsteht hier ein neues Tor zu den Almeauen. Durch die Öffnung des Tores an dieser Stelle sowie einer zusätzlichen Öffnung der Mauer östlich des Kreisehrenmahles werden neue sichere Wegeverbindungen für Schüler/innen und Besucher der Almeauen geschaffen.

Im Bereich der "Alten Post" wird eine zusätzliche, kleinere Buswartehalle entstehen. "Diese Maßnahmen werden voraussichtlich noch im Herbst dieses Jahres umgesetzt, so Abteilungsleiter für Infrastruktur Matthias Seipel.

Ein weiterer kritischer Punkt sei die Ampelanlage an der Bahnhofstraße, da sie zu den Stoßzeiten eine zu kleine Aufstellfläche für die zahlreichen Schüler/innen aufweist. Auch dieser Bereich soll dahingehend geändert werden, dass die Aufstellfläche für die wartenden Fußgänger vergrößert wird.

Auch die Schülerverkehre Richtung Lindenstraße sollen sicherer gemacht werden. So soll versucht werden, die Schüler dazu zu bewegen, die vorhanden Querungshilfe in der östlichen Bahnhofstraße zu nutzen. Dies könnte beispielsweise durch eine neue kurze Wegeverbindung zwischen Schulgelände Mauritiusgymnasium und städtischem Gehweg zur Querungshilfe hin erfolgen. Hier hat sich bereits ein Trampelpfad ergeben, der bereits jetzt auf eine rege Nutzung durch die Schüler/innen hinweist.

Weitere konzeptionelle Vorschläge wurden seitens der Stadtverwaltung durch eine weitere Querungshilfe am Zebrastreifen Bahnhofstraße im Bereich Eickhoffer Straße sowie durch die Verbesserung der Ausleuchtung der Bahnhofstraße vorgestellt.

Polizeihauptkommissar Schütte bewertet die hier vorgestellten Konzepte als sehr sinnvoll. Auch die Vertreter der Schulen bedanken sich für die geplanten Maßnahmen und werden die Verbesserung der Schulwegsicherheit auch unter Einbeziehung von Anregungen von Schülern und Eltern weiterhin unterstützen.
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