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Die Chemie stimmte von Beginn an
Mittwoch, 03 Juni 2015 | Autor: Lena Karthaus

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Büren schließt Patenschaft mit Kompanie in Augustdorf

Freundschaftliche Beziehungen und Kontakte zwischen der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 212 Augustdorf und der Stadt Büren gibt es schon lange. Nun soll diese langjährige Freundschaft einen neuen festen Rahmen erhalten: Die Stadt Büren wird Pate der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 212 Augustdorf.

Bildunterzeile:
Freuen sich auch die zukünftige Patenschaft zwischen der Stadt Büren und der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillon 212 Augustdorf: v.l.: Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Werner Kamp, Bürgerschützen 1828 e.V., Wigbert Hillebrand, Oberst Bürgerschützen 1828 e.V., Hauptmann Daniel Buchwald sowie Oberstabsfeldwebel Tino Richter


Die Schließung der Patenschaft soll in einem feierlichen Rahmen vollzogen werden: Rund 50 Soldaten der 150 Mann starken Kompanie werden am Mittwoch, 17. Juni, um 17:30 Uhr mit Oberstabsfeldwebel Tino Richter und Hauptmann Daniel Buchwald sowie den Schützen des Bürener Bürgerschützenvereins und einigen Vertretern der Stadt Büren vom Haus des Handwerks am Sportplatz entlang zur Stadthalle marschieren. Musikalisch begleitet werden sie von dem Tambourkorps Steinhausen.

Im Theatersaal der Stadthalle soll anschließend nach verschiedenen Grußworten und Musikstücken die Patenschaftsurkunde unterzeichnet werden, bevor es in einen gemütlichen Teil mit Imbiss und Getränken übergeht. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen an dem Festakt teilzunehmen.

"Begonnen hat alles 2006, als Christian Hülsey, Hauptfeldwebel in Augustdorf, König im Bürener Bürgerschützenverein wurde", erinnert sich Oberst Wigbert Hillebrand. "Dies nahmen einige Soldaten zum Anlass, erstmalig zum Bürgerschützenfest nach Büren zu kommen, um ihm zu gratulieren. Seit dem können wir uns in jedem Jahr über einen Besuch einer Abordnung aus Augustdorf freuen, die Verbundenheit war von Anfang an da", führt er weiter aus. Einzig im Jahr 2011 habe man keine Abordnung begrüßen können, da die Einheit in Afghanistan eingesetzt war. Einige Bürgerinnen und Bürger hätten Geschenke zu den Freunden in das Krisengebiet geschickt. In dieser Zeit sei auch die Idee entstanden, die Freundschaft ebenfalls formal zu festigen und auf eine offizielle Ebene zu stellen.

Dem Antrag des Bürener Bürgerschützenvereins, eine Patenschaft mit dem 2./PzGrenBtl 212 zu schließen, hat zunächst der Rat der Stadt Büren zugestimmt. Mit der Zusage der Divisionsverwaltung aus Hannover war dann der Weg für den offiziellen Akt frei.

"Mit dieser Patenschaft wollen wir unsere enge Verbundenheit mit den Soldaten dieser Kompanie weiter festigen und auch unsere Wertschätzung der Bundeswehr gegenüber unterstreichen. Die Bundeswehr steht in großer Verantwortung für die Sicherheit für Deutschland, für die Friedenssicherung in Europa und auf der Welt und damit in erster Linie für uns, für unsere Bürgerinnen und Bürger. Wie schnell Friede und Freiheit verloren gehen können, zeigen die vielen Krisen- und Kriegsherde auf der ganzen Welt, die uns täglich vor Augen geführt werden", schildert Bürgermeister Burkhard Schwuchow und freut sich auf die anstehende Patenschaft.
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