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Respekt vor der Arbeit unserer Soldaten
Freitag, 12 September 2014 | Autor: Christoph Neesen

Bundeswehr nicht aus der Öffentlichkeit ausschließen

Die Junge Union im Kreis Paderborn (JU) kritisiert die Grünen in Paderborn für ihre Haltung gegenüber der Bundeswehr. Bezugnehmend auf eine Pressemitteilung der Grünen, in der sie eine Anfrage zur Finanzierung der "Woche der Militärmusik" stellen, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union Kevin Gniosdorz: "Es ist absolut legitim, dass die Grünen ihre Kontrollfunktion als Oppositionspartei im Paderborner Stadtrat wahrnehmen und Kosten der Stadt hinterfragen. Bei genauerem Lesen der Mitteilung scheinen sich die Grünen jedoch explizit auf die Bundeswehr eingeschossen zu haben."

So vermutet die JU, dass die Grünen die Frage nach den Veranstaltungskosten instrumentalisiert, um gezielt dem Ansehen der Bundeswehr zu schaden und verweist deswegen auf ein Zitat der Ratsfrau Sabine Kramm: "Grundsätzlich unterstützen wir Grüne musikalische Veranstaltungen in unserer Stadt, aber nicht in Verbindung mit einer Selbstdarstellung der Bundeswehr". Die JU fragt sich daher, warum die Bundeswehr als legitimes Staatsorgan sich denn nicht darstellen solle.

"Unsere Bundeswehr ist im Grundgesetz als Parlamentsarmee verankert ", stellt Gniosdorz dar. "Dem Bundestag gehören auch die Grünen an, die Bundeswehrsoldaten in Einsätze entsenden. Bei den Soldaten handelt es sich um unsere Mitmenschen, um Bürger in Uniform, die unseren tiefsten Respekt verdienen."

Das Verhalten der Grünen, die Bundeswehr aus der Öffentlichkeit ausschließen zu wollen, sei zutiefst schädlich. Gerade das Jahr 2014 mit seinen vielen Gedenktagen sollte doch auch die Grünen daran erinnern, dass die Bundeswehr kein "Staat im Staate" sei, wie zu Zeiten der Weimarer Republik. Die JU bekennt sich ausdrücklich zur Bundeswehr und veranstaltet aus diesem Grund auch regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr, um sich über aktuelle sicherheitspolitische Themen zu informieren.

"Die Grünen täten gut daran ihre Haltung gegenüber der Bundeswehr als deutschem Staatsorgan parteiintern genauestens auszudiskutieren und gegebenenfalls zu überdenken. Die ablehnende Haltung scheint bei dieser Partei nämlich System zu haben" sagt der JU-Vorsitzende abschließend und spielt damit auf die rot-grüne Landesregierung an, die durch zusätzliche Hürden den Zugang von Jugendoffizieren an Schulen deutlich erschwert habe.
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