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Im Kaufhaus Brand brennt wieder Licht
Dienstag, 12 August 2014 | Autor: Lena Karthaus

Bürener Innenstadt um ein Angebot reicher

Mit Brot und Salz begrüßte Bürgermeister Burkhard Schwuchow seine neuen Nachbarn. Weit musste er dafür nicht gehen - von seinem Bürofenster konnte er fast die Baupläne lesen, die Hans Berg an die Wände geheftet hatte. Seit einer Woche bietet die Küchenmanufaktur Berg individuell geplante Einbauküchen im ehemaligen Kaufhaus Brand an.
"Sie geben Büren etwas zurück, dass viele Jahrzehnte das Bild der Innenstadt und auch das Leben vieler Bürenerinnen und Bürener beeinflusst hat", dankt Schwuchow Hans und Christian Berg.

Beim Rundgang erinnert sich der Bürgermeister an seine Besuche im alten Kaufhaus, das er als Kind häufig mit Spielzeug wieder verließ. Vieles hatten die alten Eigentümer zurückgelassen. "Es war eine Heidenarbeit, all die Hinterlassenschaften und anfallenden Schuttberge zu entsorgen", beschreibt Hans Berg die Situation. Viele Stunden haben Sohn Christian und er auf der Baustelle verbracht und den Hammer geschwungen. "Ohne den Einsatz der gesamten Familie wäre das Projekt nicht machbar gewesen", so der Senior.

Teile des alten Kaufhauses sind einem Neubau gewichen. In dem modernen Zwischenbau hat das Küchenstudio seinen neuen Platz gefunden. Hier führt Juniorchef Christian Berg Regie und leitet von der Planung bis zur Baustellenkoordinierung die Geschäfte. Besonderer Clou in dem neuen Trakt ist eine Aktivküche. Hier werden bald Kochvorführungen stattfinden, aber auch interessierte Privatleute können diesen Raum mit allen Annehmlichkeiten und modernster Technik für ein gemeinsames Kocherlebnis mieten.

Im Erdgeschoss des historischen Stadthauses legen Handwerker letzte Hand an den neuen Geschäftsräumen an, in den oberen Etagen entstehen drei moderne Wohnungen. Der historische Teil und der Neubau sind durch eine helle Passage verbunden, die zu einem Café mit 32 Sitzplätzen führt und zu den Geschäftszeiten den Durchgang zur Detmarstraße öffnet.

Hans Berg rechnet im Oktober mit dem Abschluss der sichtbaren Arbeiten am Objekt und blickt stolz auf die vergangenen Monate zurück. Er bedankte sich dabei bei Bürgermeister Schwuchow für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Vor allem die Wirtschaftsförderung hatte den Bergs von Beginn an immer unterstützend zur Seite gestanden. Bürens Wirtschaftsförderer Hüttner kann sich gut an das erste Aufeinandertreffen mit Christian Berg erinnern. Zuerst schien es nur eine fixe Idee seines Mitarbeiters Michael Kubat, doch nach einem ersten Ortstermin mit den Bergs nahm diese schnell konkrete Form an.

"Ich kenne das Objekt nur in dem traurigen Zustand, in dem sie es gekauft haben und mich verbinden keine Kindheitserinnerungen damit. Mit ihren Ideen und Engagement ist für mich hier ganz klar das Haus Berg entstanden", zeigt sich Hüttner sichtlich von dem beeindruckt, was die Familie Berg in den letzten Monaten geleistet hat.

"Haus Berg", vielleicht "KÖ 15" oder auch ganz anders - die Zukunft wird zeigen, welchen Namen die Bürenerinnen und Bürener dem Haus letztlich geben werden.
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