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Winterdienst hat alle Hände voll zu tun!
Montag, 13 Dezember 2010 | Autor: Isabel Schulte

Winterwartung des Gehwegs generell Sache des Grundstückseigentümers - Streugut statt Salz

Büren: Deutschland wird momentan von der weißen Pracht beherrscht. Straßen und Wege sind verschneit und ein Durchkommen ist nur schwer möglich. Auch in Büren hat der Winterdienst alle Hände voll zu tun, um die Straßen frei zu halten. Immer wieder taucht aber die Frage auf, wer hat Straßen und Gehwege von Schnee und Eis zu befreien?

Aus gegebenem Anlass wird daher nochmals auf die geltenden Regelungen hingewiesen: Grundsätzlich sind die Anwohner dafür zuständig. So ist die Reinigung und Winterwartung der Gehwege in Büren generell auf die Grundstückseigentümer übertragen. Dies bedeutet konkret, die Gehwege müssen für den Fußgängerverkehr in einer Breite von mindestens 0,75 m von Schnee freigehalten werden. Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder -wo dies nicht möglich ist- auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger- und Fahrverkehr hierdurch nicht gefährdet wird. Ein Abschütten - oder schieben auf die Fahrbahn ist nicht zulässig. Bei Schnee- oder Eisglätte muss außerdem gestreut werden. Anlieger von Straßen, die in der Straßenreinigungssatzung nicht aufgeführt sind, sind auch für die Winterwartung ihrer Straße verantwortlich. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.

Eine Winterdienstpflicht besteht an Werktagen in der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9.00 bis 20.00 Uhr. In den Abend- und Nachtstunden gefallener Schnee oder entstandene Glätte sind werktags bis 7.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9.00 Uhr zu beseitigen. Da Schnee- und Eisglätte auch plötzlich auftreten können, empfiehlt die Stadt Büren ihren Bürgerinnen und Bürger, sich rechtzeitig mit Streugut zu versorgen.

Nach der Straßenreinigungssatzung dürfen grundsätzlich nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt verwendet werden. Nur in besonderen Ausnahmefällen, wie zum Beispiel bei Eisregen oder an besonderen Gefahrenstellen wie Treppen, Brücken oder Gefällstrecken, ist der Einsatz von Streusalz zulässig.

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