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Große Resonanz beim Trauergottesdienst der Palliativstation
Sonntag, 23 März 2008 | Autor: Heiko Appelbaum

Bad Lippspringe.  Mehr als 120 Gäste nahmen jetzt am traditionellen ökumenischen Trauergottesdienst in der Evangelischen Kirche in Bad Lippspringe teil. Dieser Trauergottesdienst ist für die Angehörigen der auf der Palliativstation verstorbenen Patienten gedacht. Die Palliativstation gehört zur Karl-Hansen-Klinik, die Bestandteil des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) ist.

Der Gottesdienst ist ein fester Bestandteil im Jahreskalender. Er gibt den Angehörigen, wie auch den Mitarbeitern der Station Gelegenheit, noch einmal diese schwere Zeit in Erinnerung zu rufen und gemeinsam Erfahrungen auszutauschen. "Es ist für uns immer wieder ein bewegendes, gleichsam aber unverzichtbares Element in der Patientenversorgung auch nach dem Tode der uns zum Teil ans Herz gewachsenen Menschen, noch einmal gemeinsam mit den Angehörigen unter angemessenen Rahmenbedingungen ökumenisch der Verstorbenen zu gedenken", so Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. (USA) Andreas S. Lübbe, Chefarzt der Palliativstation.

Gemeinsam mit der evangelischen Pastorin der Palliativstation, Kerstin Pilz, und dem katholischen Pfarrer Augustinus Knuvelder, aber auch insbesondere unter Mitarbeit der Krankenschwestern, der Ärzte, der Sozialarbeiterin und des Psychologen der Palliativstation wird den Verstorbenen durch die gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes und dem Anzünden einer Kerze gedacht.

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken können anschließend Erinnerungen mit den Angehörigen ausgetauscht werden. "Pro Jahr", so Oberarzt Dr. med. Jan Hinnerk Stange, "betreuen wir etwa 300 Patienten auf der Palliativstation und in den meisten Fällen gelingt es uns, diese nach Hause oder in eine andere Unterbringungsstätte zu verlegen. Dennoch versterben bei uns etwa ein Drittel aller Patienten, so dass die Resonanz beim diesjährigen Trauergottesdienst mit über 120 Angehörigen verdeutlicht, dass praktisch jede Familie unserer Verstorbenen im Rahmen des Trauergottesdienstes vertreten war."

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