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Langjährigen Ortsheimatpfleger verabschiedet
Dienstag, 03 Januar 2012 | Autor: Marion Renner

Heinrich Bölte und Bürgermeister Hans Jürgen Wessels bei der Verabschiedung im Eggemuseum (Foto: Frank Striewe)
Heinrich Bölte und Bürgermeister Hans Jürgen Wessels bei der Verabschiedung im Eggemuseum (Foto: Frank Striewe)
Buke. Vielen gilt Heinrich Bölte in seinem Geburtsort Buke als Heimatfreund mit Leib und Seele. Der inzwischen 80-jährige gelernte Tischler und Diplom-Ingenieur hat sich zeit seines Lebens für seine Buker Heimat engagiert. Beispielsweise als Mitglied des Gemeinderates und stellv. Bürgermeister, als Vorständler im Schützenverein, Vorsitzender der Heimat- und Vereinsgemeinschaft oder Mitglied im Pfarrgemeinderat.

Im Februar 1981 übernahm er das Amt des Ortsheimatpflegers und Chronisten in Buke. Alles ehrenamtlich und stets viele Jahre lang. Zahlreiche Ehrungen würdigen seinen unermüdlichen Einsatz. So erhielt Heinrich Bölte für seine Verdienste um das Schützenwesen das Silberne Verdienstkreuz und den Hohen Bruderschaftsorden, zudem wurde er zum Ehrenkulturwart ernannt. Von den Maltesern bekam er den Malteserorden und im Dezember 1997 verlieh ihm der Bundespräsident das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Nach über 30-jähriger Tätigkeit gab Heinrich Bölte nun das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers ab. In seiner Dezembersitzung verabschiedete der Gemeinderat den umtriebigen Buker Heimatfreund und -forscher. In seiner Laudatio würdigte Bürgermeister Hans Jürgen Wessels die großen Ver-dienste Böltes. So habe Heinrich Bölte neben der Ortschronik 17 Jahrbücher erstellt, alle Bau-, Kultur- und Bodendenkmäler in Buke erfasst und dokumentiert, sei Mitautor des Buches über Bildstöcke, Wegekreuze und Denkmäler der Gemeinde Altenbeken, habe die Buker Schützenfahne entworfen und sei bei vielen Maßnahmen zur Dorfverschönerung Initiator und Baumeister gewesen. Stellvertretend nannte er die neue Brunnenanlage am Dorfplatz, die Neugestaltung des Ehrenmals, die Ausgrabungsstätte der Dionysiuskirche, den Eichborn mit Mariengrotte oder das neu erstellte Kreuz am Andreaskloster. Mit handwerklichem Geschick habe Heinrich Bölte zudem viele Ruhebänke mit schmucken Verzierungen geschaffen, die zum Verweilen an Feld und Flur einladen. Im Namen von Rat und Verwaltung sowie aller Bürgerinnen und Bürger sprach ihm Bürgermeister Wessels Dank und Anerkennung aus.

Heinrich Bölte selbst kam zur eigenen Verabschiedung nicht mit leeren Händen. Er hatte in den letzten Monaten die Tafel »Tor zur Egge«, die den Eingangsbereich zur Freizeitanlage Driburger Grund ziert, aufwändig res-tauriert und übergab sie nun wieder an die Gemeinde.

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